Kollagenhydrolysat vs. Kollagenpeptide: Was ist der Unterschied?

Kollagenhydrolysat vs. Kollagenpeptide: Was ist der Unterschied?

Wer Kollagenpulver vergleicht, stößt schnell auf unterschiedliche Begriffe: Kollagen, Kollagenhydrolysat, hydrolysiertes Kollagen, Kollagenpeptide oder bioaktive Kollagenpeptide. Häufig werden diese Bezeichnungen so verwendet, als handele es sich um völlig verschiedene Stoffe.

Tatsächlich liegen Kollagenhydrolysat und Kollagenpeptide sehr nah beieinander. Entscheidend ist weniger der Begriff auf der Verpackung als die Frage, wie das Kollagen hergestellt wurde, welches Peptidprofil dadurch entsteht und ob genau dieser Rohstoff wissenschaftlich untersucht wurde.

Dieser Ratgeber erklärt die Unterschiede verständlich und zeigt, worauf es bei der Beurteilung von Kollagenprodukten wirklich ankommt.

Kurz beantwortet: Was ist der Unterschied zwischen Kollagenhydrolysat und Kollagenpeptiden?

Kollagenhydrolysat entsteht, wenn die langen Kollagenproteine durch Hydrolyse in kleinere Bestandteile zerlegt werden. Diese kleineren Bestandteile werden als Kollagenpeptide bezeichnet.

Die Begriffe „Kollagenhydrolysat“ und „Kollagenpeptide“ beschreiben deshalb häufig zwei Seiten desselben Produkts: Kollagenhydrolysat bezeichnet das hydrolysierte Ausgangsmaterial, Kollagenpeptide die darin enthaltenen kürzeren Peptidketten.

Wichtig ist jedoch: Nicht jedes Kollagenhydrolysat besitzt dasselbe Peptidprofil. Rohstoff, Herstellungsverfahren und enzymatische Hydrolyse beeinflussen, welche Peptide am Ende enthalten sind.

Was ist Kollagen?

Kollagen ist ein Strukturprotein und ein wesentlicher Bestandteil verschiedener Gewebe des menschlichen Körpers. Es kommt unter anderem in Haut, Knochen, Knorpel, Sehnen und Bändern vor.

Im nativen Kollagen sind Aminosäuren zu langen Proteinketten und komplexen Kollagenstrukturen verbunden. Genau diese großen Strukturen werden bei der Herstellung von Kollagenhydrolysat gezielt aufgespalten.

Wer zunächst die Grundlagen zu Kollagen kennenlernen möchte, findet hier eine ausführliche Erklärung:

→ Was ist Kollagen? Wirkung, Aufbau und Kollagenbildung erklärt

Was bedeutet Kollagenhydrolysat?

Kollagenhydrolysat ist Kollagen, dessen lange Proteinstrukturen durch einen kontrollierten Hydrolyseprozess in kleinere Peptide zerlegt wurden.

Bei der Herstellung werden dafür üblicherweise Enzyme eingesetzt. Sie spalten bestimmte Bindungen innerhalb des Kollagenproteins. Aus den ursprünglich sehr großen Kollagenstrukturen entsteht dadurch eine Mischung aus wesentlich kleineren Peptiden.

Dieser Vorgang hat praktische Vorteile: Hydrolysiertes Kollagen lässt sich in der Regel gut verarbeiten und in Flüssigkeiten einmischen. Vor allem entstehen jedoch kleinere Peptide, die während der Verdauung weiter verarbeitet und teilweise als Peptide beziehungsweise Aminosäuren aufgenommen werden können.

Was sind Kollagenpeptide?

Kollagenpeptide sind kurze Ketten aus Aminosäuren, die aus Kollagen gewonnen werden.

Ein Peptid besteht aus mehreren miteinander verbundenen Aminosäuren. Wird Kollagen hydrolysiert, entstehen zahlreiche solcher Peptide unterschiedlicher Länge und Zusammensetzung.

Deshalb kann man vereinfacht sagen:

Kollagen → Hydrolyse → Kollagenhydrolysat mit vielen Kollagenpeptiden

Die Begriffe „hydrolysiertes Kollagen“ und „Kollagenpeptide“ werden auf Nahrungsergänzungsmitteln deshalb häufig weitgehend synonym verwendet.

Sind Kollagenhydrolysat und Kollagenpeptide also dasselbe?

Im praktischen Sprachgebrauch: weitgehend ja.

Kollagenhydrolysat beschreibt das Produkt, das durch die Hydrolyse von Kollagen entsteht. Dieses Hydrolysat besteht wiederum hauptsächlich aus unterschiedlichen Kollagenpeptiden.

Ein Produkt mit der Bezeichnung „Kollagenpeptide“ enthält daher in der Regel hydrolysiertes Kollagen.

Aus der Bezeichnung allein lässt sich allerdings noch nicht erkennen, welche Peptide genau enthalten sind und ob mit diesem konkreten Peptidprofil klinische Untersuchungen durchgeführt wurden.

Genau an dieser Stelle wird die Unterscheidung zwischen einem allgemeinen Kollagenhydrolysat und spezifisch entwickelten Kollagenpeptiden interessant.

Warum sind nicht alle Kollagenhydrolysate identisch?

Bei der Herstellung eines Kollagenhydrolysats entstehen nicht automatisch immer dieselben Peptide.

Das endgültige Peptidprofil kann unter anderem beeinflusst werden durch:

– den verwendeten Kollagenrohstoff
– das Herstellungsverfahren
– die eingesetzten Enzyme
– die Dauer und Bedingungen der Hydrolyse
– die anschließende Verarbeitung

Zwei Produkte können deshalb beide korrekt als „Kollagenhydrolysat“ bezeichnet werden und trotzdem unterschiedliche Peptidzusammensetzungen besitzen.

Das ist auch für die Interpretation wissenschaftlicher Studien wichtig. Wird eine Studie mit einem bestimmten Kollagenhydrolysat durchgeführt, bedeutet das nicht automatisch, dass jedes beliebige andere Kollagenpulver identische Ergebnisse erwarten lässt.

Was sind bioaktive Kollagenpeptide?

Der Begriff „bioaktive Kollagenpeptide“ wird insbesondere für gezielt hergestellte Kollagenpeptid-Zusammensetzungen verwendet, die für bestimmte wissenschaftliche Fragestellungen entwickelt und untersucht wurden.

Ein Beispiel sind die spezifischen bioaktiven Kollagenpeptide von GELITA. Dazu gehören VERISOL®, FORTIGEL® und TENDOFORTE®. Die einzelnen Rohstoffe besitzen unterschiedliche definierte Peptidprofile und wurden in unterschiedlichen Forschungsbereichen untersucht.

→ Informationen zu bioaktiven Kollagenpeptiden bei GELITA

Der wesentliche Vorteil eines solchen definierten Rohstoffs liegt nicht allein darin, dass auf der Verpackung ein Markenname steht. Entscheidend ist vielmehr, dass ein bestimmtes Peptidprofil eindeutig identifiziert und die dazugehörige Studienlage genau diesem Rohstoff zugeordnet werden kann.

Was unterscheidet generisches Kollagenhydrolysat von spezifischen Kollagenpeptiden?

Ein generisches Kollagenhydrolysat kann durchaus hochwertig sein. Problematisch wird es erst, wenn kaum Informationen darüber verfügbar sind, welcher konkrete Rohstoff verwendet wurde oder wenn Studien eines anderen Kollagenprodukts pauschal auf das eigene Produkt übertragen werden.

Der Unterschied lässt sich vereinfacht so zusammenfassen:

Generisches Kollagenhydrolysat Spezifische Kollagenpeptide
Peptidprofil Je nach Rohstoff und Herstellung unterschiedlich Definierte Zusammensetzung bzw. definiertes Peptidprofil
Studien Studienlage hängt vom konkreten Rohstoff ab Studien können direkt dem untersuchten Markenrohstoff zugeordnet werden
Dosierung Je nach Produkt und Studie unterschiedlich Für einzelne Peptidprofile wurden konkrete Tagesmengen untersucht
Nachvollziehbarkeit Abhängig von der Transparenz des Herstellers Rohstoff und wissenschaftliche Daten leichter zuzuordnen

Ein Markenpeptid ist damit nicht automatisch „besser“. Es erleichtert jedoch die wissenschaftliche Einordnung, wenn klar dokumentiert ist, welcher Rohstoff enthalten ist und welche Studien tatsächlich mit diesem Rohstoff durchgeführt wurden.

Was passiert mit Kollagenpeptiden nach der Einnahme?

Nach der Einnahme werden Kollagenpeptide im Verdauungstrakt weiter verarbeitet. Dabei entstehen unter anderem freie Aminosäuren sowie noch kleinere Peptide.

Humanstudien konnten nach der Einnahme von Kollagenhydrolysat verschiedene hydroxyprolinhaltige Peptide im Blut nachweisen. Dazu gehören beispielsweise Di- und Tripeptide.

→ Humanstudie zur Aufnahme von Kollagenpeptiden auf PubMed ansehen

Eine weitere Untersuchung zeigte ebenfalls, dass nach der Aufnahme verschiedener Gelatinehydrolysate hydroxyprolinhaltige Peptide im menschlichen Blut nachweisbar sind.

→ Studie zur Bioverfügbarkeit auf PubMed ansehen

Das bedeutet jedoch nicht, dass ein vollständiges Kollagenhydrolysat „unverdaut“ direkt in Haut, Gelenke oder Sehnen gelangt. Die Verdauung und der Stoffwechsel sind komplexer. Wissenschaftlich sauber ist deshalb die Aussage, dass nach der Einnahme bestimmte Aminosäuren und kollagenstämmige Peptide im Blut nachgewiesen werden können.

Werden kleinere Kollagenpeptide automatisch besser aufgenommen?

Ein besonders niedriges Molekulargewicht wird häufig als Qualitätsmerkmal beworben. Allein daraus lässt sich jedoch keine bessere klinische Wirkung ableiten.

Kleinere Peptide können andere Verdauungs- und Absorptionseigenschaften besitzen als sehr große Proteine. Entscheidend ist jedoch nicht nur die durchschnittliche Molekülgröße.

Für die Beurteilung eines Kollagenproduktes sind zusätzlich relevant:

– das konkrete Peptidprofil
– die wissenschaftliche Untersuchung des Rohstoffs
– die verwendete Tagesdosis
– die Qualität der Humanstudien

Ein besonders kleiner Dalton-Wert allein beweist daher weder eine überlegene Aufnahme noch eine bessere Wirkung.

Was bedeutet „spezifisches Peptidprofil“?

Ein Kollagenhydrolysat besteht aus einer großen Anzahl verschiedener Peptide. Ihre Kombination kann man vereinfacht als Peptidprofil bezeichnen.

Durch kontrollierte Herstellungsverfahren können bestimmte Peptidmuster reproduzierbar erzeugt werden.

Bei spezifischen Markenpeptiden besteht der wissenschaftliche Vorteil darin, dass nicht lediglich irgendein Kollagenhydrolysat untersucht wird, sondern ein konkret definierter Rohstoff.

Dadurch lassen sich Studienergebnisse wesentlich eindeutiger zuordnen.

Was ist VERISOL®?

VERISOL® ist eine spezifische Zusammensetzung bioaktiver Kollagenpeptide von GELITA. Der Rohstoff wurde insbesondere hinsichtlich verschiedener Hautparameter untersucht.

In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie mit 69 Frauen wurden täglich 2,5 g beziehungsweise 5 g spezifische Kollagenpeptide über acht Wochen eingesetzt. Untersucht wurden unter anderem Hautelastizität, Hautfeuchtigkeit und Hautrauigkeit.

→ VERISOL®-Studie auf PubMed ansehen

In einer weiteren randomisierten, placebokontrollierten Studie mit 114 Frauen wurden täglich 2,5 g spezifische bioaktive Kollagenpeptide eingesetzt und unter anderem Augenfalten sowie Bestandteile der dermalen Matrix untersucht.

→ Studie zu Augenfalten und dermaler Matrix ansehen

Ausführliche Informationen finden sich auf unserer separaten VERISOL®-Seite:

→ VERISOL®: Was sind bioaktive Kollagenpeptide und was zeigen die Studien?

Was ist der Unterschied zwischen VERISOL®, FORTIGEL® und TENDOFORTE®?

VERISOL®, FORTIGEL® und TENDOFORTE® sind keine Kollagentypen wie Typ I, II oder III. Es handelt sich um spezifische bioaktive Kollagenpeptide mit unterschiedlichen Peptidprofilen und Forschungsschwerpunkten.

VERISOL® wurde insbesondere im Zusammenhang mit verschiedenen Hautparametern untersucht.

FORTIGEL® wurde im Zusammenhang mit Gelenken und Knorpel untersucht.

TENDOFORTE® wurde insbesondere im Zusammenhang mit Sehnen und Bändern erforscht.

Eine ausführliche Gegenüberstellung findet sich hier:

→ VERISOL®, FORTIGEL® und TENDOFORTE® im Vergleich

Was haben Kollagen Typ 1, 2 und 3 damit zu tun?

Kollagentypen und Kollagenpeptide sollten nicht miteinander verwechselt werden.

Typ I, Typ II oder Typ III beschreiben unterschiedliche native Kollagenstrukturen im Körper beziehungsweise im Ausgangsmaterial.

Bei der Herstellung von Kollagenhydrolysat werden diese großen Kollagenstrukturen jedoch in wesentlich kleinere Peptide zerlegt. Ein spezifisches Peptid wie VERISOL® sollte deshalb nicht einfach als „Kollagen Typ I“ und FORTIGEL® nicht einfach als „Kollagen Typ II“ beschrieben werden.

Warum bei Kollagenpeptiden nicht nur die Typnummer entscheidend ist, erklären wir ausführlich hier:

→ Kollagen Typ 1, 2 und 3: Unterschiede und Bedeutung von Peptidprofilen

Ist Kollagenhydrolysat besser als nicht hydrolysiertes Kollagen?

Für Nahrungsergänzungsmittel wird häufig hydrolysiertes Kollagen eingesetzt, weil die großen Kollagenproteine bereits in kleinere Peptide aufgespalten wurden.

Das macht hydrolysiertes Kollagen unter anderem gut löslich und ermöglicht die Herstellung definierter Kollagenpeptidprofile.

Ob ein Produkt jedoch hochwertig ist, lässt sich nicht allein daran erkennen, dass „hydrolysiertes Kollagen“ auf der Verpackung steht.

Entscheidender sind Rohstoff, Peptidprofil, Dosierung, Transparenz und die Frage, ob klinische Studien mit genau diesem Rohstoff vorliegen.

Eine ausführliche Kaufhilfe dazu gibt es hier:

→ Woran erkennt man hochwertiges Kollagenpulver? 8 Kriterien im Faktencheck

Ist ein Markenpeptid automatisch besser?

Nein. Ein Markenname allein garantiert weder Qualität noch einen individuellen Effekt.

Ein Vorteil spezifischer Markenpeptide kann jedoch darin liegen, dass der Rohstoff klar identifizierbar ist und klinische Untersuchungen direkt mit diesem Peptidprofil durchgeführt wurden.

Bei einem allgemeinen Kollagenhydrolysat kann ebenfalls ein hochwertiger Rohstoff eingesetzt werden. Verbraucher sollten jedoch prüfen, ob beworbene Studien tatsächlich zu dem enthaltenen Produkt passen.

Wie schneidet der UltraMed Collagen Complex bei dieser Unterscheidung ab?

Der UltraMed Collagen Complex verwendet nicht nur allgemein deklariertes Kollagenhydrolysat, sondern kombiniert drei spezifische bioaktive Kollagenpeptide von GELITA:

VERISOL® – 2,5 g
FORTIGEL® – 5 g
TENDOFORTE® – 5 g

Eine Tagesportion enthält damit insgesamt 12,5 g Kollagenhydrolysat aus drei klar definierten Kollagenpeptid-Rohstoffen. Zusätzlich enthält die Rezeptur Vitamin C und Inulin.

Der wesentliche Unterschied zu einem nicht näher definierten Kollagenpulver liegt deshalb nicht nur in der Gesamtmenge, sondern in der transparenten Aufteilung auf drei spezifische Peptidprofile.

→ UltraMed Collagen Complex ansehen

Fazit: Kollagenhydrolysat oder Kollagenpeptide – worauf kommt es wirklich an?

Zwischen Kollagenhydrolysat und Kollagenpeptiden besteht kein grundsätzlicher Gegensatz. Kollagenhydrolysat entsteht durch die Aufspaltung von Kollagen und besteht aus zahlreichen kleineren Kollagenpeptiden.

Die wichtigere Frage lautet deshalb nicht:

„Hydrolysat oder Peptide?“

Sondern:

„Welches Peptidprofil steckt im Produkt – und wurde genau dieser Rohstoff wissenschaftlich untersucht?“

Nicht jedes Kollagenhydrolysat ist gleich zusammengesetzt. Definierte Kollagenpeptide ermöglichen eine eindeutigere Zuordnung von Rohstoff, Dosierung und Studienlage.

Für die Kaufentscheidung sind deshalb Transparenz, konkreter Rohstoff und wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit aussagekräftiger als einzelne Marketingbegriffe auf der Verpackung.

Häufige Fragen zu Kollagenhydrolysat und Kollagenpeptiden

Ist Kollagenhydrolysat dasselbe wie Kollagenpeptide?

Die Begriffe werden häufig nahezu synonym verwendet. Kollagenhydrolysat bezeichnet Kollagen, das durch Hydrolyse in kleinere Bestandteile zerlegt wurde. Diese kleineren Bestandteile sind Kollagenpeptide.

Was bedeutet hydrolysiertes Kollagen?

Hydrolysiertes Kollagen wurde enzymatisch in kleinere Peptide aufgespalten. Dadurch entstehen wesentlich kürzere Proteinfragmente als beim ursprünglichen nativen Kollagen.

Was sind bioaktive Kollagenpeptide?

Damit werden spezifisch hergestellte Kollagenpeptid-Zusammensetzungen bezeichnet, die hinsichtlich bestimmter biologischer Fragestellungen untersucht wurden. Entscheidend ist dabei die konkrete Studienlage des jeweiligen Rohstoffs.

Werden Kollagenpeptide unverdaut aufgenommen?

Nein, so pauschal lässt sich das nicht sagen. Kollagenpeptide werden im Verdauungstrakt weiter verarbeitet. Nach der Einnahme lassen sich im Blut neben freien Aminosäuren auch bestimmte hydroxyprolinhaltige Peptide nachweisen.

Sind kleinere Kollagenpeptide automatisch besser?

Nein. Ein niedriges Molekulargewicht allein beweist keine bessere klinische Wirkung. Aussagekräftiger sind das konkrete Peptidprofil, die verwendete Dosierung und Humanstudien mit genau diesem Rohstoff.

Was ist wichtiger: Kollagentyp oder Peptidprofil?

Bei hydrolysierten Kollagenprodukten reicht die Angabe Typ I, II oder III allein nicht aus, um die Studienlage zu beurteilen. Für spezifische Kollagenpeptide ist besonders relevant, welches Peptidprofil verwendet wurde und ob dieses direkt klinisch untersucht wurde.

Wissenschaftliche Quellen

Iwai K. et al. (2005)
Identification of food-derived collagen peptides in human blood after oral ingestion of gelatin hydrolysates.
Journal of Agricultural and Food Chemistry.
→ Studie auf PubMed ansehen

Ohara H. et al. (2007)
Comparison of quantity and structures of hydroxyproline-containing peptides in human blood after oral ingestion of gelatin hydrolysates from different sources.
Journal of Agricultural and Food Chemistry.
→ Studie auf PubMed ansehen

Proksch E. et al. (2014)
Oral supplementation of specific collagen peptides has beneficial effects on human skin physiology: a double-blind, placebo-controlled study.
Skin Pharmacology and Physiology.
→ Studie auf PubMed ansehen

Proksch E. et al. (2014)
Oral intake of specific bioactive collagen peptides reduces skin wrinkles and increases dermal matrix synthesis.
Skin Pharmacology and Physiology.
→ Studie auf PubMed ansehen

Zdzieblik D. et al. (2017)
Improvement of activity-related knee joint discomfort following supplementation of specific collagen peptides.
Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism.
→ Studie auf PubMed ansehen

GELITA
Informationen zu bioaktiven Kollagenpeptiden und den Marken VERISOL®, FORTIGEL® und TENDOFORTE®.
→ Informationen des Rohstoffherstellers GELITA ansehen

Weitere Informationen zu Kollagen, Kollagenpeptiden, Dosierung und Studien finden sich im UltraMed Kollagen-Ratgeber.

→ Zum UltraMed Kollagen-Ratgeber

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden, Erkrankungen oder Fragen zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

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