Welches Kollagen ist wofür geeignet? Haut, Gelenke, Sehnen & Bänder im Vergleich

Welches Kollagen ist wofür geeignet? Haut, Gelenke, Sehnen & Bänder im Vergleich

Welches Kollagen ist wofür geeignet? Wer nach einem Kollagenpulver sucht, stößt schnell auf Begriffe wie Kollagen Typ 1, Typ 2 und Typ 3, Rinderkollagen, Fischkollagen oder Kollagenhydrolysat.

Für die Auswahl eines Kollagenprodukts ist diese Einteilung allein jedoch häufig zu einfach.

Bei spezifischen Kollagenpeptiden ist entscheidend, welches Peptidprofil verwendet wurde, in welcher Tagesmenge der konkrete Rohstoff untersucht wurde und auf welchen Zielbereich sich die wissenschaftlichen Untersuchungen beziehen.

Kurz beantwortet: Welches Kollagen für welchen Bereich?

Bei den spezifischen bioaktiven Kollagenpeptiden von GELITA lassen sich unterschiedliche Forschungsschwerpunkte unterscheiden:

Haut: VERISOL® wurde insbesondere im Zusammenhang mit Hautparametern untersucht.
Gelenke und Knorpel: FORTIGEL® wurde für gelenkbezogene Fragestellungen entwickelt und untersucht.
Sehnen und Bänder: TENDOFORTE® wurde speziell im Zusammenhang mit Sehnen und Bändern untersucht.

Diese Zuordnung bedeutet jedoch nicht, dass VERISOL® einfach „Kollagen Typ 1“, FORTIGEL® „Kollagen Typ 2“ und TENDOFORTE® „Kollagen Typ 3“ wäre.

Es handelt sich um spezifische Kollagenpeptide mit definierten Peptidprofilen. Deshalb ist bei hydrolysiertem Kollagen nicht allein der ursprüngliche Kollagentyp entscheidend.

Mehr zu diesem häufigen Missverständnis erklären wir hier:

Kollagen Typ 1, 2 und 3: Unterschiede und warum bei Kollagenpeptiden nicht nur der Typ entscheidet

Warum ist nicht jedes Kollagen gleich?

Kollagen ist zunächst ein Strukturprotein. Wird Kollagen enzymatisch hydrolysiert, entstehen kleinere Kollagenpeptide.

Zwischen verschiedenen Kollagenhydrolysaten können jedoch Unterschiede bestehen, beispielsweise hinsichtlich:

– Ausgangsmaterial
– Herstellungsverfahren
– Hydrolyse
– Molekulargewicht
– Peptidzusammensetzung
– Peptidprofil
– verwendeter Tagesdosis
– wissenschaftlicher Untersuchung des konkreten Rohstoffs

Deshalb reicht die Angabe „enthält Kollagen“ allein für einen wissenschaftlich fundierten Produktvergleich nicht aus.

Auch eine besonders hohe Grammzahl sagt noch nicht, für welchen Bereich ein bestimmtes Kollagenprodukt untersucht wurde.

Die bessere Frage lautet deshalb nicht nur: Welcher Kollagentyp ist enthalten? Sondern: Welcher konkrete Kollagenrohstoff wurde für welchen Bereich und in welcher Dosierung untersucht?

Was bedeutet das beim Kauf eines Kollagenpulvers?

Wer Kollagen für mehr als einen Bereich interessant findet, kann darauf achten, ob unterschiedliche spezifische Kollagenpeptide miteinander kombiniert werden und ob deren Mengen transparent angegeben sind.

Der UltraMed Beauty+ Collagen Complex kombiniert VERISOL®, FORTIGEL® und TENDOFORTE® von GELITA in einer Tagesportion.

→ Zusammensetzung der drei Kollagenpeptide ansehen

Welches Kollagen ist für die Haut geeignet?

Für Hautparameter gehört VERISOL® zu den bekannten spezifischen bioaktiven Kollagenpeptiden.

In einer randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Untersuchung erhielten 114 Frauen im Alter zwischen 45 und 65 Jahren über acht Wochen täglich 2,5 Gramm spezifische VERISOL®-Kollagenpeptide oder ein Placebo.

Untersucht wurden unter anderem Augenfalten und Bestandteile der dermalen Matrix.

PubMed: VERISOL® und Hautparameter

Eine weitere randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie untersuchte 69 Frauen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren.

Hier wurden täglich entweder 2,5 Gramm oder 5 Gramm spezifische Kollagenpeptide beziehungsweise ein Placebo über acht Wochen verwendet. Zu den untersuchten Parametern gehörten Hautelastizität, Hautfeuchtigkeit, transepidermaler Wasserverlust und Hautrauigkeit.

PubMed: 2,5 g und 5 g spezifische Kollagenpeptide und Hautparameter

Wichtig für den Produktvergleich ist dabei:

Aus diesen Studien lässt sich nicht ableiten, dass 2,5 Gramm jedes beliebigen Kollagenpulvers dieselbe wissenschaftliche Grundlage besitzen.

Untersucht wurde ein spezifisches Kollagenpeptid in einer definierten Dosierung.

Mehr zur Studienlage findest du hier:

Kollagenpulver für die Haut: Was bringt die Einnahme wirklich?

Welches Kollagen ist für Gelenke und Knorpel geeignet?

Für gelenkbezogene Fragestellungen wurden ebenfalls spezifische Kollagenpeptide untersucht.

FORTIGEL® gehört zum Portfolio der bioaktiven Kollagenpeptide von GELITA und ist auf den Bereich Gelenke ausgerichtet.

In einer randomisierten Studie mit 139 sportlich aktiven Personen mit funktionellen Kniebeschwerden wurden täglich 5 Gramm spezifische Kollagenpeptide oder ein Placebo über zwölf Wochen eingesetzt.

Untersucht wurde insbesondere die Schmerzintensität während körperlicher Aktivität.

PubMed: 5 g spezifische Kollagenpeptide bei sportlich aktiven Personen

Eine weitere randomisierte Untersuchung umfasste 180 körperlich aktive Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren mit belastungsabhängigen Kniebeschwerden. Auch hier wurden 5 Gramm spezifische Kollagenpeptide täglich über zwölf Wochen verwendet.

PubMed: spezifische Kollagenpeptide und belastungsabhängige Kniebeschwerden

Eine neuere randomisierte Untersuchung mit Erwachsenen mit funktionellen Knie- beziehungsweise Hüftbeschwerden verwendete ebenfalls 5 Gramm spezifische Kollagenpeptide täglich über zwölf Wochen.

PubMed: spezifische Kollagenpeptide bei Knie- und Hüftbeschwerden

Die Studien verdeutlichen erneut, warum bei Kollagen nicht nur die Gesamtmenge betrachtet werden sollte.

Relevant sind der konkrete Rohstoff, seine Peptidzusammensetzung, die verwendete Dosierung und die untersuchte Personengruppe.

Welches Kollagen ist für Sehnen und Bänder geeignet?

Sehnen und Bänder bestehen zu einem wesentlichen Teil aus kollagenhaltigem Bindegewebe. Für diesen Bereich wurde unter anderem TENDOFORTE® als spezifische Zusammensetzung bioaktiver Kollagenpeptide untersucht.

Eine randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Untersuchung beschäftigte sich mit sportlich aktiven Personen mit chronischer Sprunggelenksinstabilität.

Dabei wurden täglich 5 Gramm spezifische Kollagenpeptide über einen Zeitraum von sechs Monaten verwendet.

PubMed: spezifische Kollagenpeptide bei chronischer Sprunggelenksinstabilität

Eine weitere Pilotstudie untersuchte TENDOFORTE® bei Personen mit chronischen Achillessehnenbeschwerden.

Hier ist eine wichtige Einschränkung zu beachten:

Die Kollagenpeptide wurden zusammen mit einem strukturierten Trainingsprogramm eingesetzt. Die Ergebnisse dürfen deshalb nicht so interpretiert werden, als sei ausschließlich die Kollageneinnahme untersucht worden.

PubMed: TENDOFORTE® in Kombination mit Training bei Achillessehnenbeschwerden

VERISOL®, FORTIGEL® und TENDOFORTE®: Was ist der Unterschied?

Die drei Namen bezeichnen nicht einfach unterschiedliche Kollagentypen, sondern spezifische Kollagenpeptid-Zusammensetzungen von GELITA.

VERISOL® wurde insbesondere für Beauty- und Hautanwendungen entwickelt und in Studien zu verschiedenen Hautparametern untersucht.

FORTIGEL® ist auf gelenkbezogene Anwendungen ausgerichtet und wurde in diesem Zusammenhang wissenschaftlich untersucht.

TENDOFORTE® ist auf den Bereich Sehnen und Bänder ausgerichtet und wurde unter anderem in Studien zu Sprunggelenk und Achillessehne eingesetzt.

Der Hersteller GELITA ordnet die drei Peptide entsprechend den Bereichen Haut, Gelenke sowie Sehnen und Bänder zu.

GELITA: Übersicht der bioaktiven Kollagenpeptide

Drei spezifische Kollagenpeptide in einer Tagesportion

Der UltraMed Beauty+ Collagen Complex kombiniert die drei unterschiedlichen Kollagenpeptide in einer Formulierung.

Eine Tagesportion von 15 g Pulver enthält insgesamt 12,5 g Kollagenpeptide:

✓ 2,5 g VERISOL®
✓ 5 g FORTIGEL®
✓ 5 g TENDOFORTE®
✓ 100 mg Vitamin C
✓ plus Inulin

Die Mengen der drei eingesetzten Kollagenpeptide werden damit einzeln ausgewiesen. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut, der Knochen und des Knorpels bei.

→ Beauty+ Collagen Complex im Detail ansehen

Welches Kollagen ist für Sportler geeignet?

Bei Sportlern hängt die Auswahl davon ab, welcher Bereich im Mittelpunkt steht.

Wer sich hauptsächlich für Gelenke und belastungsabhängige Gelenkbeschwerden interessiert, findet wissenschaftliche Untersuchungen mit spezifischen gelenkbezogenen Kollagenpeptiden.

Bei Sehnen und Bändern gibt es wiederum Untersuchungen mit spezifischen Kollagenpeptiden wie TENDOFORTE®.

Eine pauschale Aussage wie „Sportler brauchen Kollagen Typ 2“ wäre deshalb zu stark vereinfacht.

Entscheidend ist auch hier, welcher konkrete Kollagenrohstoff für welche Fragestellung untersucht wurde.

Braucht man für Haut, Gelenke und Sehnen unterschiedliche Kollagenarten?

Nicht zwangsläufig unterschiedliche Produkte – aber die wissenschaftliche Grundlage sollte für den jeweiligen Bereich betrachtet werden.

Ein Kollagenhydrolysat wird durch enzymatische Hydrolyse in kleinere Peptide zerlegt. Spezifische Kollagenpeptide können dabei mit definierten Peptidprofilen hergestellt werden.

Deshalb können unterschiedliche spezifische Kollagenpeptide auch in einem Produkt miteinander kombiniert werden.

Für Verbraucher ist dann besonders wichtig, dass nicht nur die Gesamtmenge des Kollagens genannt wird, sondern auch nachvollziehbar ist, welche spezifischen Peptide in welchen Mengen enthalten sind.

Kann man VERISOL®, FORTIGEL® und TENDOFORTE® kombinieren?

Die drei Kollagenpeptide können Bestandteil einer gemeinsamen Produktformulierung sein.

Bei der wissenschaftlichen Bewertung sollte trotzdem sauber zwischen den einzelnen Peptiden und den jeweils dazu vorliegenden Studien unterschieden werden.

Eine Studie zu VERISOL® kann beispielsweise nicht automatisch als Nachweis für FORTIGEL® oder TENDOFORTE® verwendet werden.

Ebenso sollte aus Studien zu einzelnen Rohstoffen nicht automatisch geschlossen werden, dass ein Kombinationsprodukt als Ganzes in exakt dieser Zusammensetzung klinisch untersucht wurde, sofern dafür keine entsprechende Studie vorliegt.

Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen der wissenschaftlichen Untersuchung einzelner Inhaltsstoffe und der Untersuchung eines fertigen Produkts.

Kollagen Typ 1, 2 oder 3 – welcher Typ ist der beste?

Diese Frage wird häufig gestellt, lässt sich bei hydrolysierten Kollagenpeptiden aber nicht sinnvoll mit „Typ 1“, „Typ 2“ oder „Typ 3“ beantworten.

Die Typenbezeichnung beschreibt zunächst unterschiedliche native Kollagenstrukturen im Körper.

Bei Kollagenhydrolysaten wurde die ursprüngliche Kollagenstruktur jedoch enzymatisch in kleinere Peptide zerlegt.

Für einen Produktvergleich können deshalb das konkrete Peptidprofil, der verwendete Rohstoff, die Tagesdosis und die dazu vorhandenen Untersuchungen aussagekräftiger sein als eine große Angabe wie „Typ I, II und III“ auf der Verpackung.

Ausführlicher erklären wir das hier:

Kollagen Typ 1, 2 und 3: Was bedeuten die Unterschiede wirklich?

Ist Rinderkollagen oder Fischkollagen besser?

Auch die tierische Herkunft allein entscheidet nicht darüber, welches Kollagen grundsätzlich „besser“ ist.

Rinder- und Fischkollagen unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich ihrer Herkunft und Rohstoffbasis. Für die Bewertung eines hydrolysierten Kollagenprodukts sollten jedoch zusätzlich Peptidprofil, Dosierung, Produktqualität und wissenschaftliche Daten zum konkreten Rohstoff berücksichtigt werden.

Den ausführlichen Vergleich findest du hier:

Rinderkollagen oder Fischkollagen: Was ist besser?

Wie viel Kollagen sollte man täglich einnehmen?

Auch hier gibt es keine einzige Grammzahl, die auf jedes Kollagenprodukt und jeden Zielbereich übertragen werden kann.

Bei spezifischen Kollagenpeptiden wurden unterschiedliche Mengen untersucht.

Für VERISOL® wurden beispielsweise 2,5 Gramm täglich in mehreren Hautstudien verwendet.

Bei verschiedenen gelenkbezogenen Untersuchungen wurden 5 Gramm spezifische Kollagenpeptide täglich eingesetzt.

Auch bei Untersuchungen zu Sehnen und Bändern wurden 5 Gramm spezifische Kollagenpeptide pro Tag verwendet.

Die Dosierung sollte deshalb immer im Zusammenhang mit dem konkreten Peptid betrachtet werden.

Eine ausführliche Analyse der verschiedenen Studienmengen findest du hier:

Wie viel Kollagen sollte man täglich einnehmen?

Woran erkennt man ein gutes Kollagenpulver?

Ein hochwertiges Kollagenprodukt lässt sich nicht anhand eines einzelnen Merkmals erkennen.

Hilfreich sind unter anderem:

– transparente Angabe des verwendeten Kollagenrohstoffs
– nachvollziehbare Tagesdosierung
– klare Zutatenliste
– wissenschaftliche Daten zum konkreten Rohstoff
– nachvollziehbare Herkunft und Herstellung
– Qualitäts- und Laborprüfungen

Eine besonders hohe Kollagenmenge oder die Angabe mehrerer Kollagentypen ist für sich allein noch kein Qualitätsnachweis.

Mehr dazu:

Woran erkennt man hochwertiges Kollagenpulver? 8 Kriterien im Faktencheck

Welches Kollagen sollte man nun wählen?

Die sinnvollste Auswahl hängt davon ab, welcher Bereich für dich im Mittelpunkt steht und welche wissenschaftliche Grundlage der konkrete Kollagenrohstoff besitzt.

Vereinfacht lässt sich bei den hier betrachteten spezifischen Kollagenpeptiden zusammenfassen:

Haut → VERISOL®
Gelenke und Knorpel → FORTIGEL®
Sehnen und Bänder → TENDOFORTE®

Diese Zuordnung ist jedoch keine allgemeine Regel für jedes Kollagenprodukt. Sie bezieht sich auf die jeweiligen spezifischen Peptide und deren Forschungsschwerpunkte.

Wer mehrere dieser Bereiche in einer täglichen Kollagenroutine berücksichtigen möchte, kann auf eine Formulierung achten, die mehrere spezifische Kollagenpeptide in transparent ausgewiesenen Mengen kombiniert.

VERISOL®, FORTIGEL® und TENDOFORTE® kombiniert

Der UltraMed Beauty+ Collagen Complex kombiniert drei spezifische Kollagenpeptide von GELITA in einer Tagesportion: 2,5 g VERISOL®, 5 g FORTIGEL® und 5 g TENDOFORTE®.

Insgesamt liefert eine Tagesportion 12,5 g Kollagenpeptide sowie 100 mg Vitamin C und Inulin.

→ UltraMed Beauty+ Collagen Complex entdecken

Häufige Fragen: Welches Kollagen wofür?

Welches Kollagen ist am besten für die Haut?

VERISOL® ist ein spezifisches bioaktives Kollagenpeptid, das in klinischen Untersuchungen zu verschiedenen Hautparametern eingesetzt wurde. In mehreren Studien wurden 2,5 Gramm täglich verwendet. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass jedes beliebige Kollagenprodukt mit 2,5 Gramm dieselbe wissenschaftliche Grundlage besitzt.

Welches Kollagen ist für Gelenke geeignet?

FORTIGEL® ist ein spezifisches Kollagenpeptid von GELITA mit gelenkbezogenem Forschungsschwerpunkt. In mehreren Studien mit spezifischen Kollagenpeptiden wurden 5 Gramm täglich über zwölf Wochen eingesetzt.

Welches Kollagen ist für Sehnen und Bänder geeignet?

TENDOFORTE® wurde speziell im Zusammenhang mit Sehnen und Bändern untersucht. In wissenschaftlichen Untersuchungen wurden spezifische Kollagenpeptide unter anderem bei chronischer Sprunggelenksinstabilität und in Kombination mit Training bei Achillessehnenbeschwerden eingesetzt.

Ist Kollagen Typ 1 oder Typ 2 besser?

Keiner der beiden Kollagentypen ist grundsätzlich „besser“. Bei hydrolysierten Kollagenpeptiden sollte nicht ausschließlich auf die ursprüngliche Typenbezeichnung geachtet werden. Peptidprofil, Rohstoff, Dosierung und die wissenschaftliche Untersuchung des konkreten Kollagenpeptids sind ebenfalls relevant.

Kann man verschiedene Kollagenpeptide gleichzeitig einnehmen?

Verschiedene spezifische Kollagenpeptide können in einer gemeinsamen Formulierung enthalten sein. Bei der Bewertung der wissenschaftlichen Daten sollte jedoch weiterhin unterschieden werden, welcher einzelne Rohstoff in welcher Dosierung und für welchen Bereich untersucht wurde.

Welches Kollagen ist für Haut und Gelenke geeignet?

Wer sowohl Haut als auch Gelenke berücksichtigen möchte, kann auf Produkte achten, die spezifische Kollagenpeptide mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten kombinieren. Entscheidend ist, dass die verwendeten Peptide und ihre jeweiligen Mengen transparent angegeben werden.

Welches Kollagen ist für Sportler geeignet?

Das hängt vom jeweiligen Zielbereich ab. Für gelenkbezogene Fragestellungen und für Sehnen beziehungsweise Bänder existieren Untersuchungen mit unterschiedlichen spezifischen Kollagenpeptiden. Eine pauschale Empfehlung ausschließlich nach Kollagentyp ist deshalb wenig aussagekräftig.

Fazit: Nicht nur auf den Kollagentyp achten

Die Frage „Welches Kollagen ist wofür geeignet?“ lässt sich nicht allein mit Kollagen Typ 1, 2 oder 3 beantworten.

Bei hydrolysierten Kollagenprodukten sollte genauer betrachtet werden, welcher konkrete Rohstoff enthalten ist, welches Peptidprofil verwendet wird, welche Tagesmenge untersucht wurde und auf welchen Bereich sich die wissenschaftlichen Daten beziehen.

Bei den hier betrachteten spezifischen Kollagenpeptiden liegen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte vor:

VERISOL® – Haut
FORTIGEL® – Gelenke und Knorpel
TENDOFORTE® – Sehnen und Bänder

Wer Kollagenprodukte vergleicht, sollte deshalb nicht nur fragen:

„Welcher Kollagentyp ist enthalten?“

Sondern auch:

„Welcher konkrete Kollagenrohstoff wird verwendet?“
„Für welchen Bereich wurde er untersucht?“
„Welche Tagesdosis wurde dabei eingesetzt?“
„Und ist diese Menge im Produkt tatsächlich enthalten?“

Diese Fragen ermöglichen einen deutlich differenzierteren Vergleich verschiedener Kollagenprodukte.

Weiterführende UltraMed-Ratgeber

Wie viel Kollagen sollte man täglich einnehmen?

Kollagen Typ 1, 2 und 3: Unterschiede erklärt

Woran erkennt man hochwertiges Kollagenpulver?

Rinderkollagen oder Fischkollagen: Was ist besser?

Kollagenpulver im Vergleich: VERISOL®, FORTIGEL® und TENDOFORTE®

Wissenschaftliche Quellen und weiterführende Informationen

VERISOL® / Haut:

PubMed: VERISOL® und dermale Matrix

PubMed: spezifische Kollagenpeptide und Hautparameter

Gelenke:

PubMed: spezifische Kollagenpeptide bei sportlich aktiven Personen

PubMed: spezifische Kollagenpeptide bei belastungsabhängigen Kniebeschwerden

PubMed: spezifische Kollagenpeptide bei Knie- und Hüftbeschwerden

Sehnen und Bänder:

PubMed: spezifische Kollagenpeptide bei chronischer Sprunggelenksinstabilität

PubMed: TENDOFORTE® in Kombination mit Training bei Achillessehnenbeschwerden

Herstellerinformationen:

GELITA: Bioaktive Kollagenpeptide und ihre Anwendungsbereiche

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Die dargestellten Studienergebnisse beziehen sich auf die jeweils untersuchten spezifischen Kollagenpeptide, Dosierungen und Personengruppen. Sie lassen sich nicht automatisch auf jedes Kollagenprodukt oder jede Person übertragen. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

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