Kollagen für Sehnen und Bänder: Welches Kollagen ist geeignet?
Wer nach Kollagen für Sehnen und Bänder sucht, stößt schnell auf allgemeines Kollagenhydrolysat, Kollagen Typ I oder spezielle Kollagenpeptide. Doch diese Begriffe bedeuten nicht dasselbe.
Kurz beantwortet: Für Sehnen und Bänder wurden unter anderem spezifische Kollagenpeptide wie TENDOFORTE® untersucht. In mehreren Humanstudien wurden täglich 5 g dieser spezifischen Kollagenpeptide eingesetzt – meist zusammen mit einem gezielten Trainingsprogramm. Entscheidend ist deshalb nicht allein, ob ein Produkt „Kollagen Typ I“ enthält, sondern welcher konkrete Kollagenrohstoff in welcher Dosierung untersucht wurde.
Warum ist Kollagen für Sehnen und Bänder interessant?
Sehnen übertragen Kräfte zwischen Muskeln und Knochen. Bänder verbinden dagegen Knochen miteinander und tragen zur Stabilität von Gelenken bei.
Beide Gewebe enthalten viel Kollagen und müssen gleichzeitig stabil und an mechanische Belastungen angepasst sein. Deshalb beschäftigt sich die Forschung mit der Frage, ob Ernährung und bestimmte Kollagenpeptide Anpassungsprozesse in diesen Geweben zusätzlich zu einem geeigneten Training beeinflussen können.
Dabei ist ein Punkt besonders wichtig: Die vorhandenen Studien untersuchen Kollagen häufig nicht isoliert, sondern zusammen mit mechanischer Belastung oder strukturiertem Training.
Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2026 untersuchte randomisierte Studien zu Kollagensupplementierung und sehnenbezogenen strukturellen oder funktionellen Parametern. Die eingeschlossenen Untersuchungen kombinierten die Supplementierung mit Widerstands- oder Sprungtraining. Die Autoren bewerten die Ergebnisse zur Sehnenanpassung als interessant, weisen jedoch auch auf unterschiedliche Dosierungen, kleine Teilnehmerzahlen und unterschiedliche Studiendesigns hin.
Zur systematischen Übersichtsarbeit bei PubMed
Welches Kollagen ist für Sehnen und Bänder geeignet?
Bei hydrolysierten Kollagenpeptiden reicht die Aussage „Kollagen Typ I“ allein nicht aus, um ein Produkt wissenschaftlich einzuordnen.
Unterschiedliche Kollagenhydrolysate können unterschiedliche Peptidprofile besitzen. Deshalb ist es sinnvoller, bei der Auswahl einige konkrete Fragen zu stellen:
– Welcher konkrete Kollagenrohstoff wird verwendet?
– Wurde genau dieses Peptidprofil am Menschen untersucht?
– Welche Tagesmenge wurde in den Studien eingesetzt?
– Wurden dabei tatsächlich Sehnen oder bandbezogene Parameter untersucht?
Ein Beispiel für einen speziell in diesem Forschungsbereich untersuchten Rohstoff ist TENDOFORTE®.
TENDOFORTE® besteht aus spezifischen Kollagenpeptiden von GELITA und wurde in Humanstudien unter anderem im Zusammenhang mit Achilles- und Patellarsehnen sowie chronischer Sprunggelenksinstabilität untersucht.
Wer zunächst wissen möchte, welches Kollagen zu Haut, Gelenken oder Sehnen passt, findet dazu unseren ausführlichen Überblick:
Welches Kollagen für Haut, Gelenke und Sehnen?
TENDOFORTE® für Sehnen und Bänder: Was wurde untersucht?
Interessant ist nicht nur der Markenname, sondern vor allem, was mit dem konkreten Peptid tatsächlich untersucht wurde.
Dazu liegen mehrere Humanstudien mit unterschiedlichen Fragestellungen vor.
1. TENDOFORTE® und Achillessehnenbeschwerden
Eine 2019 veröffentlichte Pilotstudie untersuchte 20 Personen mit chronischer Achillessehnen-Tendinopathie.
Die Teilnehmer absolvierten ein strukturiertes Wadenkräftigungsprogramm. Zusätzlich erhielten sie in einem Cross-over-Design entweder spezifische Kollagenpeptide oder Placebo.
Während der Supplementierungsphase wurden zweimal täglich 2,5 g TENDOFORTE® eingenommen – insgesamt also 5 g pro Tag.
Nach drei Monaten verbesserte sich der verwendete VISA-A-Funktionsscore während der ersten Phase mit spezifischen Kollagenpeptiden stärker als während der entsprechenden Placebophase.
Aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl und des kombinierten Trainingsprogramms sollte das Ergebnis allerdings nicht als Beweis verstanden werden, dass Kollagen allein eine Achillessehnen-Tendinopathie behandelt.
Studie zur Achillessehnen-Tendinopathie bei PubMed
Wichtig: Kollagenpeptide ersetzen bei Sehnenbeschwerden keine medizinische Diagnose, Physiotherapie oder ein geeignetes Belastungsprogramm.
2. Kollagenpeptide und die Struktur der Achillessehne
Eine weitere randomisierte, placebokontrollierte Studie untersuchte 40 gesunde, körperlich aktive Männer.
Alle Teilnehmer absolvierten über 14 Wochen ein hochintensives Krafttraining. Eine Gruppe erhielt täglich 5 g spezifische Kollagenpeptide TENDOFORTE®, die Kontrollgruppe ein Placebo.
Die Querschnittsfläche der Achillessehne nahm in der Kollagengruppe um 11,0 % und in der Placebogruppe um 4,7 % zu. Der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch signifikant.
Bei der Sehnensteifigkeit und Muskelkraft verbesserten sich dagegen beide Gruppen, ohne signifikanten Unterschied zwischen Kollagen und Placebo.
Studie zu TENDOFORTE® und Achillessehne bei PubMed
Das zeigt, warum Studien differenziert betrachtet werden sollten: Nicht jeder untersuchte Parameter entwickelte sich durch die Kollagenpeptide zusätzlich zum Training besser.
3. Kollagenpeptide und Patellarsehne
Eine weitere randomisierte kontrollierte Studie untersuchte 50 gesunde, moderat aktive Männer.
Über 14 Wochen absolvierten die Teilnehmer dreimal wöchentlich ein progressives Krafttraining. Eine Gruppe nahm täglich 5 g spezifische Kollagenpeptide TENDOFORTE®, die andere ein Placebo.
An bestimmten Messpunkten der Patellarsehne nahm deren Querschnittsfläche in der Kollagengruppe stärker zu.
Auch hier zeigte sich jedoch: Sehnensteifigkeit und Muskelkraft verbesserten sich durch das Training in beiden Gruppen, ohne einen signifikanten zusätzlichen Unterschied durch die Supplementierung.
Studie zur Patellarsehne bei PubMed
Damit liefern kontrollierte Trainingsstudien Hinweise darauf, dass spezifische Kollagenpeptide in Verbindung mit Krafttraining bestimmte strukturelle Anpassungen von Sehnen beeinflussen können. Daraus lässt sich jedoch kein allgemeines Heilversprechen für Sehnenverletzungen ableiten.
Was zeigen Studien zu Kollagen und Bändern?
Für Bänder ist die Humanstudienlage kleiner.
Eine randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie untersuchte 50 Sportler mit chronischer Sprunggelenksinstabilität. Sie erhielten über sechs Monate täglich entweder 5 g spezifische Kollagenpeptide oder ein Placebo.
Die subjektiv wahrgenommene Funktion und Stabilität des Sprunggelenks verbesserte sich in der Kollagengruppe gegenüber Placebo. Bei der mechanisch gemessenen Sprunggelenkssteifigkeit wurde dagegen kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen festgestellt.
In einer dreimonatigen Nachbeobachtung berichtete die Kollagengruppe außerdem über weniger erneute Sprunggelenksverletzungen. Die Autoren weisen darauf hin, dass diese Ergebnisse durch weitere Untersuchungen bestätigt werden sollten.
Studie zur chronischen Sprunggelenksinstabilität bei PubMed
Auch in dieser Studie wurden 5 g spezifische Kollagenpeptide täglich eingesetzt.
Wie viel Kollagen für Sehnen und Bänder?
Eine pauschale Aussage wie „jeder braucht 10 oder 20 Gramm Kollagen“ lässt sich aus der Forschung nicht ableiten.
Bei mehreren Untersuchungen mit TENDOFORTE® wurden 5 g spezifische Kollagenpeptide täglich eingesetzt:
Achillessehnen-Tendinopathie: 5 g täglich
Achillessehne + Krafttraining: 5 g täglich
Patellarsehne + Krafttraining: 5 g täglich
Chronische Sprunggelenksinstabilität: 5 g täglich
Das bedeutet allerdings nicht, dass 5 g automatisch die optimale Dosierung jedes beliebigen Kollagenhydrolysats darstellen.
Eine systematische Übersichtsarbeit zu Kollagen und Sehnen weist darauf hin, dass die untersuchten Dosierungen und Studiendesigns unterschiedlich waren. Die Untersuchungen sind deshalb nicht einfach Gramm für Gramm miteinander vergleichbar.
Entscheidend bleibt: Welches Peptid wurde in welcher Menge für welche Fragestellung untersucht?
Mehr zur Dosierung erklären wir hier:
Wie viel Kollagen sollte man täglich einnehmen?
5 g TENDOFORTE® pro Tagesportion im UltraMed Beauty+ Collagen Complex
Der UltraMed Beauty+ Collagen Complex kombiniert drei spezifische Kollagenpeptide. Eine Tagesportion mit 15 g Pulver enthält insgesamt 12,5 g Kollagenpeptide:
5 g TENDOFORTE®
5 g FORTIGEL®
2,5 g VERISOL®
Hinzu kommen 100 mg Vitamin C und Inulin.
Damit entspricht die enthaltene Menge von TENDOFORTE® den 5 g pro Tag, die in mehreren der oben beschriebenen Humanstudien mit diesem spezifischen Kollagenpeptid eingesetzt wurden.
TENDOFORTE® bildet dabei den Forschungsschwerpunkt Sehnen und Bänder ab, während FORTIGEL® schwerpunktmäßig im Bereich Gelenke und VERISOL® im Beauty- und Hautbereich untersucht wurden.
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Ist Kollagen Typ I das beste Kollagen für Sehnen?
Diese Frage wird häufig zu stark vereinfacht.
Kollagen Typ I spielt eine wichtige strukturelle Rolle in Sehnen und Bändern. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass jedes Produkt mit der Aufschrift „Kollagen Typ I“ dieselbe wissenschaftliche Grundlage besitzt.
Bei hydrolysierten Kollagenpeptiden kommt es zusätzlich auf das konkrete Peptidprofil an.
Deshalb ist bei der Auswahl eines Kollagenpulvers die Frage „Welches spezifische Kollagenpeptid wurde untersucht?“ häufig aussagekräftiger als lediglich die Frage, welcher Kollagentyp auf der Verpackung angegeben wird.
Den Unterschied erklären wir ausführlich hier:
Kollagen Typ 1, 2 und 3: Unterschiede und warum bei Kollagenpeptiden nicht nur der Typ entscheidet
Kollagen für Sehnen: Ist Training genauso wichtig?
Die bisherige Studienlage spricht dafür, Kollagensupplementierung nicht losgelöst von mechanischer Belastung zu betrachten.
In den kontrollierten Studien zur Achilles- und Patellarsehne absolvierten die Teilnehmer strukturierte Trainingsprogramme. Auch die systematische Übersichtsarbeit stellt fest, dass die eingeschlossenen randomisierten Studien Kollagen mit Widerstands- oder plyometrischem Training kombinierten.
Daraus lässt sich keine Garantie für einen bestimmten Effekt ableiten. Es zeigt aber, dass die wissenschaftliche Fragestellung eher lautet:
Kollagen + geeignete Belastung
und nicht:
Kollagen statt Training.
Gerade bei bestehenden Sehnenbeschwerden sollte die Belastungssteuerung individuell mit medizinischen oder physiotherapeutischen Fachpersonen abgestimmt werden.
Sollte man Kollagen vor oder nach dem Training einnehmen?
Eine allgemein bewiesene perfekte Uhrzeit für die Kollageneinnahme gibt es bislang nicht.
Die Studien verwendeten unterschiedliche Einnahmeschemata. Daraus lässt sich derzeit nicht ableiten, dass für jeden Anwender exakt derselbe Einnahmezeitpunkt erforderlich ist.
Für die Praxis sind die regelmäßige Einnahme und die untersuchte Tagesmenge daher besser belegt als eine pauschale Regel wie „Kollagen muss genau 30 Minuten vor dem Training eingenommen werden“.
Mehr zur Einnahmezeit:
Wann Kollagen einnehmen? Morgens, abends oder zum Essen?
Welche Rolle spielt Vitamin C?
Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knochen und des Knorpels bei. Für die Haut besteht ebenfalls eine entsprechende zugelassene gesundheitsbezogene Angabe.
Wichtig ist die Abgrenzung: Daraus sollte kein spezielles Heil- oder Wirkversprechen für verletzte Sehnen oder Bänder abgeleitet werden.
Der UltraMed Beauty+ Collagen Complex enthält pro Tagesportion 100 mg Vitamin C.
EU-Verordnung zu zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben
Was gilt bei Sehnenentzündung, Sehnenverletzung oder nach einer Operation?
Hier ist eine klare Abgrenzung wichtig.
Eine Nahrungsergänzung sollte nicht als Behandlung einer Sehnenentzündung, eines Sehnenrisses, eines Bänderrisses oder als Ersatz für eine Rehabilitation nach einer Operation verstanden werden.
Die direkte klinische Datenlage zu Rissen und postoperativen Situationen ist bislang begrenzt. Deshalb lässt sich aus den vorhandenen Untersuchungen keine pauschale Empfehlung für die Behandlung solcher Verletzungen ableiten.
Bei Schmerzen, Verletzungen oder nach einer Operation sollte daher die medizinische Behandlung und Rehabilitation im Vordergrund stehen.
Worauf sollte man bei Kollagen für Sehnen und Bänder achten?
Wer ein Kollagenprodukt mit diesem Schwerpunkt auswählen möchte, sollte nicht allein auf eine möglichst hohe Grammzahl achten.
Wichtiger sind konkrete Qualitätskriterien:
– Ist der verwendete Kollagenrohstoff eindeutig angegeben?
– Gibt es Humanstudien mit genau diesem Peptid?
– Wurden in diesen Studien tatsächlich Sehnen oder bandbezogene Parameter untersucht?
– Entspricht die enthaltene Tagesmenge der untersuchten Dosierung?
– Werden Studienergebnisse realistisch und ohne Heilversprechen dargestellt?
– Ist die Zusammensetzung transparent angegeben?
Ein Markenname allein ist kein Qualitätsbeweis. Er erleichtert allerdings die Zuordnung wissenschaftlicher Untersuchungen zu einem konkret definierten Rohstoff.
Woran erkennt man hochwertiges Kollagenpulver? 8 Kriterien im Faktencheck
Häufige Fragen zu Kollagen für Sehnen und Bänder
Welches Kollagen ist für Sehnen und Bänder geeignet?
Für Sehnen und Bänder wurden spezifische Kollagenpeptide wie TENDOFORTE® in Humanstudien untersucht. Dabei wurden häufig 5 g täglich zusammen mit strukturiertem Training eingesetzt. Die Studienergebnisse lassen sich nicht automatisch auf jedes beliebige Kollagenpulver übertragen.
Wie viel Kollagen sollte man für Sehnen täglich einnehmen?
Eine universelle Dosierung für jedes Kollagenprodukt gibt es nicht. In mehreren Studien mit TENDOFORTE® wurden 5 g spezifische Kollagenpeptide pro Tag verwendet. Andere Kollagenstudien arbeiten teilweise mit anderen Mengen. Entscheidend ist deshalb der konkret untersuchte Rohstoff.
Ist Kollagen Typ I gut für Sehnen?
Typ-I-Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil von Sehnen. Bei Nahrungsergänzungsmitteln sagt die Angabe „Typ I“ allein jedoch wenig darüber aus, ob genau dieses Kollagenhydrolysat für Sehnen wissenschaftlich untersucht wurde. Bei hydrolysierten Kollagenpeptiden sollte zusätzlich auf das konkrete Peptidprofil und dessen Studienlage geachtet werden.
Was ist TENDOFORTE®?
TENDOFORTE® besteht aus spezifischen Kollagenpeptiden von GELITA und wurde in Humanstudien unter anderem im Zusammenhang mit Achilles- und Patellarsehnen sowie chronischer Sprunggelenksinstabilität untersucht. In mehreren dieser Untersuchungen betrug die Tagesmenge 5 g.
Kann Kollagen bei Sehnenproblemen helfen?
Es gibt Humanstudien, in denen bestimmte Kollagenpeptide zusammen mit Training mit Veränderungen einzelner Sehnenparameter oder Funktionsscores verbunden waren. Die Daten erlauben jedoch nicht die Aussage, dass Kollagen generell Sehnenbeschwerden heilt. Bei anhaltenden Schmerzen oder Verletzungen sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden.
Ist Kollagen nach einem Bänderriss oder einer Kreuzband-OP sinnvoll?
Dafür ist die direkte klinische Evidenz bislang begrenzt. Eine Supplementierung sollte deshalb nicht als Ersatz für ärztliche Behandlung, Physiotherapie oder eine strukturierte Rehabilitation verstanden werden. Insbesondere nach einer Operation sollte die individuelle Vorgehensweise mit den behandelnden Fachpersonen abgestimmt werden.
Ist TENDOFORTE® dasselbe wie normales Kollagenhydrolysat?
TENDOFORTE® ist ein spezifisch zusammengesetztes Kollagenpeptid. Der Vorteil für die wissenschaftliche Einordnung besteht darin, dass Studien einem konkret definierten Rohstoff und einer konkreten Dosierung zugeordnet werden können. Ergebnisse mit TENDOFORTE® lassen sich deshalb nicht automatisch auf jedes beliebige Kollagenhydrolysat übertragen.
Fazit: Welches Kollagen für Sehnen und Bänder?
Für Sehnen und Bänder ist nicht allein entscheidend, ob auf einem Produkt „Kollagen Typ I“ oder eine besonders hohe Kollagenmenge steht.
Aussagekräftiger ist, welcher konkrete Kollagenrohstoff enthalten ist, in welcher Menge er eingesetzt wird und ob genau dieses Peptid in Humanstudien untersucht wurde.
TENDOFORTE® wurde in mehreren Humanstudien mit Schwerpunkt Sehnen und Bänder untersucht. Häufig kamen dabei 5 g spezifische Kollagenpeptide täglich zum Einsatz – meist zusammen mit einem strukturierten Trainingsprogramm.
Die Ergebnisse sind interessant, sollten aber realistisch eingeordnet werden: Bei einigen strukturellen oder subjektiven Parametern zeigten sich Unterschiede gegenüber Placebo, bei anderen Messgrößen dagegen nicht. Auch Übersichtsarbeiten weisen auf begrenzte Teilnehmerzahlen und unterschiedliche Studiendesigns hin.
Der UltraMed Beauty+ Collagen Complex enthält pro Tagesportion 5 g TENDOFORTE®, kombiniert mit 5 g FORTIGEL®, 2,5 g VERISOL® und 100 mg Vitamin C.
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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden, akuten Verletzungen oder nach Operationen sollte die individuelle Vorgehensweise ärztlich bzw. physiotherapeutisch abgeklärt werden.
Wissenschaftliche Quellen
Praet et al.: Specific collagen peptides in combination with calf-strengthening exercises in Achilles tendinopathy.
Studie bei PubMed ansehen
Jerger et al.: Specific collagen peptides and Achilles tendon adaptation in combination with resistance training.
Studie bei PubMed ansehen
Studie zur Patellarsehne: Spezifische Kollagenpeptide in Kombination mit progressivem Krafttraining.
Studie bei PubMed ansehen
Dressler et al.: Specific collagen peptides in athletes with chronic ankle instability.
Studie bei PubMed ansehen
Systematische Übersichtsarbeit 2026: Kollagensupplementierung und Sehnenanpassungen in Verbindung mit Training.
Review bei PubMed ansehen