Kollagen für Gelenke: Welches Kollagen ist geeignet?
Wer Kollagen für die Gelenke sucht, findet schnell sehr unterschiedliche Produkte: Kollagenpulver, Kollagenhydrolysat, Kollagen Typ II oder spezielle Kollagenpeptide. Doch diese Begriffe sind nicht gleichbedeutend – und eine möglichst hohe Kollagenmenge sagt allein noch wenig darüber aus, ob ein Produkt für den gewünschten Anwendungsbereich untersucht wurde.
Kurz beantwortet: Für Gelenke wurden unter anderem spezifische Kollagenpeptide wie FORTIGEL® in Humanstudien untersucht. In mehreren Studien kamen täglich 5 g spezifische Kollagenpeptide zum Einsatz. Entscheidend ist deshalb nicht nur der Kollagentyp, sondern auch das konkrete Peptidprofil, die untersuchte Dosierung und die wissenschaftliche Datenlage zum verwendeten Rohstoff.
Der UltraMed Beauty+ Collagen Complex enthält pro Tagesportion 5 g FORTIGEL® sowie zusätzlich 5 g TENDOFORTE®, 2,5 g VERISOL® und 100 mg Vitamin C.
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Warum ist Kollagen für die Gelenke interessant?
Ein Gelenk besteht nicht nur aus Knochen. Zum komplexen Aufbau gehören unter anderem Gelenkknorpel, Gelenkkapsel, Bänder und weitere Strukturen.
Besonders interessant ist der Gelenkknorpel. Er bedeckt die Gelenkflächen und ermöglicht, dass sich die Knochen möglichst reibungsarm gegeneinander bewegen können.
Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil der extrazellulären Matrix des Knorpels. Deshalb beschäftigt sich die Forschung bereits seit vielen Jahren mit der Frage, welche Rolle oral aufgenommene Kollagenhydrolysate und spezifische Kollagenpeptide im Zusammenhang mit Gelenken spielen können.
Dabei sollte zwischen der natürlichen Funktion von Kollagen im Körper und den Ergebnissen von Nahrungsergänzungsmitteln unterschieden werden. Nur weil Knorpel Kollagen enthält, bedeutet das nicht automatisch, dass jedes beliebige Kollagenpulver dieselben Effekte besitzt.
Welches Kollagen ist für Gelenke geeignet?
Eine einfache Antwort wie „Kollagen Typ II ist immer das beste Kollagen für Gelenke“ greift zu kurz.
Bei Kollagenprodukten spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
– Handelt es sich um hydrolysierte Kollagenpeptide oder natives Kollagen?
– Welcher konkrete Rohstoff wird verwendet?
– Welches Peptidprofil besitzt das Produkt?
– Wurde genau dieser Rohstoff in Humanstudien untersucht?
– Welche Tagesmenge wurde dabei verwendet?
– Welche Endpunkte wurden in den Studien tatsächlich untersucht?
Ein spezifisches Kollagenpeptid, das gezielt im Zusammenhang mit Gelenken und Knorpel wissenschaftlich untersucht wurde, ist FORTIGEL® von GELITA.
FORTIGEL® besteht aus spezifisch zusammengesetzten Kollagenpeptiden. Der Vorteil eines definierten Markenrohstoffs besteht darin, dass sich wissenschaftliche Untersuchungen einem konkreten Peptidprofil und einer bestimmten Dosierung zuordnen lassen.
Informationen zu FORTIGEL® bei GELITA
FORTIGEL® für Gelenke: Was zeigen die Studien?
Für die wissenschaftliche Einordnung ist nicht entscheidend, welche Aussagen auf einer Produktverpackung stehen. Interessanter ist, was in kontrollierten Humanstudien tatsächlich untersucht wurde.
Zu spezifischen Kollagenpeptiden im Gelenkbereich liegen mehrere randomisierte und placebokontrollierte Untersuchungen mit unterschiedlichen Teilnehmergruppen vor.
1. Spezifische Kollagenpeptide bei aktivitätsbedingten Kniebeschwerden
Eine 2021 veröffentlichte randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie untersuchte 180 körperlich aktive Frauen und Männer zwischen 18 und 30 Jahren.
Die Teilnehmer hatten belastungsabhängige Kniebeschwerden, jedoch keine diagnostizierte Gelenkerkrankung. Über einen Zeitraum von 12 Wochen erhielten sie entweder 5 g spezifische Kollagenpeptide täglich oder ein Placebo.
Nach zwölf Wochen war die Verringerung der belastungsabhängigen Knieschmerzen in der Kollagengruppe statistisch signifikant stärker als in der Placebogruppe. Dies zeigte sich sowohl bei der Bewertung durch die Teilnehmer als auch bei der ärztlichen Beurteilung.
Bei Schmerzen in Ruhe und nach Kniebeugen bestanden dagegen keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Auch die Beweglichkeit veränderte sich nicht signifikant, wobei die Teilnehmer bereits zu Studienbeginn klinisch unauffällige Werte aufwiesen.
Studie zu spezifischen Kollagenpeptiden und aktivitätsbedingten Kniebeschwerden bei PubMed
Gerade diese Unterschiede sind wichtig: Eine Studie sollte nicht auf einen einzigen positiven Wert reduziert werden. Aussagekräftiger ist, welche Endpunkte sich gegenüber Placebo tatsächlich unterschieden – und welche nicht.
2. Kollagenpeptide bei Knie- und Hüftbeschwerden im Alltag
Eine 2024 veröffentlichte randomisierte und placebokontrollierte Studie untersuchte Erwachsene mit funktionellen Knie- oder Hüftbeschwerden bei alltäglichen Aktivitäten.
Insgesamt wurden 182 Teilnehmer randomisiert. Über zwölf Wochen erhielten sie entweder 5 g spezifische Kollagenpeptide pro Tag oder ein Placebo.
Bei der ärztlichen Beurteilung zeigte sich gegenüber Placebo unter anderem eine signifikante Verringerung der Beschwerden in Ruhe und beim Gehen. Die Teilnehmer berichteten außerdem über Unterschiede beim Treppensteigen und Knien. Einschränkungen bei Kniebeugen waren nach zwölf Wochen ebenfalls geringer.
Auch hier gilt: Die Ergebnisse beziehen sich auf den konkret untersuchten Rohstoff, die eingesetzte Dosierung und die untersuchte Personengruppe. Sie lassen sich nicht automatisch auf jedes Kollagenpulver übertragen.
Studie zu spezifischen Kollagenpeptiden bei Knie- und Hüftbeschwerden bei PubMed
3. Wurde auch der Gelenkknorpel untersucht?
Neben subjektiven Beschwerden wurde in einer kleinen Pilotstudie auch die Knorpelstruktur mittels Magnetresonanztomographie untersucht.
Die 2011 veröffentlichte randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie umfasste 30 Personen mit leichter Kniearthrose. Untersucht wurde eine Kollagenhydrolysat-Formulierung über bis zu 48 Wochen. GELITA ordnet diese Untersuchung FORTIGEL® zu und nennt eine Tagesmenge von 10 g.
Mittels einer speziellen MRT-Technik, dem sogenannten dGEMRIC-Verfahren, wurden Veränderungen im Knieknorpel untersucht.
Nach 24 Wochen zeigten sich in zwei untersuchten tibialen Knorpelregionen statistisch signifikante Unterschiede zwischen Kollagen- und Placebogruppe. In anderen untersuchten Regionen und bei den klinischen Endpunkten wurden dagegen keine signifikanten Unterschiede festgestellt.
Aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl war dies ausdrücklich eine Pilotstudie. Die Ergebnisse sind daher interessant, sollten aber nicht als Beweis verstanden werden, dass Kollagen geschädigten Knorpel beim Menschen generell wieder aufbaut.
Pilotstudie zur Knorpelstruktur bei PubMed
Wie viel Kollagen für Gelenke?
Die Frage nach der richtigen Tagesmenge gehört zu den häufigsten Fragen bei Kollagenprodukten.
Eine pauschale Empfehlung wie „für Gelenke braucht man immer 10 oder 20 g Kollagen täglich“ lässt sich wissenschaftlich nicht begründen.
Bei mehreren neueren Humanstudien mit spezifischen Kollagenpeptiden im Gelenkbereich wurden 5 g täglich über 12 Wochen eingesetzt.
In der älteren Pilotstudie zur Knorpelstruktur wurden dagegen laut GELITA 10 g FORTIGEL® täglich über einen wesentlich längeren Untersuchungszeitraum verwendet.
Das zeigt einen wichtigen Unterschied: Die benötigte Menge sollte nicht losgelöst vom konkreten Kollagenrohstoff und der jeweiligen Studie betrachtet werden.
5 g eines wissenschaftlich untersuchten spezifischen Kollagenpeptids sind deshalb nicht automatisch mit 5 g eines beliebigen Kollagenhydrolysats gleichzusetzen.
Mehr zu den unterschiedlichen Dosierungen erklären wir in unserem ausführlichen Ratgeber:
Wie viel Kollagen sollte man täglich einnehmen?
5 g FORTIGEL® pro Tagesportion im UltraMed Beauty+ Collagen Complex
Bei der Entwicklung des UltraMed Beauty+ Collagen Complex setzen wir nicht einfach auf eine möglichst hohe Gesamtmenge Kollagen, sondern kombinieren drei spezifische Kollagenpeptide mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten.
Eine Tagesportion mit 15 g Pulver enthält insgesamt 12,5 g Kollagenpeptide:
5 g FORTIGEL®
5 g TENDOFORTE®
2,5 g VERISOL®
Hinzu kommen 100 mg Vitamin C und Inulin.
Die enthaltenen 5 g FORTIGEL® pro Tagesportion entsprechen damit der Tagesmenge, die in mehreren Humanstudien mit spezifischen Kollagenpeptiden im Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden eingesetzt wurde.
FORTIGEL® bildet innerhalb der Kombination den Forschungsschwerpunkt Gelenke und Knorpel ab. TENDOFORTE® wurde schwerpunktmäßig im Zusammenhang mit Sehnen und Bändern untersucht, VERISOL® im Bereich Haut.
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Ist Kollagen Typ II das beste Kollagen für Gelenke?
Diese Frage ist besonders wichtig, weil bei Gelenkprodukten häufig mit „Kollagen Typ II“ geworben wird.
Kollagen Typ II ist ein wesentlicher Bestandteil des Gelenkknorpels. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass jedes Nahrungsergänzungsmittel mit Kollagen Typ II anderen Kollagenprodukten überlegen ist.
Zusätzlich muss zwischen hydrolysierten Kollagenpeptiden und nativem beziehungsweise undenaturiertem Typ-II-Kollagen unterschieden werden.
Das sind unterschiedliche Produktkategorien.
Bei hydrolysiertem Kollagen wurde das ursprüngliche Kollagen in kleinere Peptide zerlegt. Produkte mit nativem Typ-II-Kollagen versuchen dagegen, die ursprüngliche Struktur des Typ-II-Kollagens weitgehend zu erhalten.
Auch die in Studien verwendeten Mengen unterscheiden sich deutlich. Während spezifische hydrolysierte Kollagenpeptide häufig im Grammbereich untersucht werden, wird undenaturiertes Typ-II-Kollagen teilweise im Milligrammbereich eingesetzt.
Die Zahlen auf zwei Verpackungen lassen sich deshalb nicht einfach miteinander vergleichen.
Wissenschaftliche Einordnung von undenaturiertem Typ-II-Kollagen bei PubMed
Mehr zu den unterschiedlichen Kollagentypen:
Kollagen Typ 1, 2 und 3: Unterschiede und warum bei Kollagenpeptiden nicht nur der Typ entscheidet
FORTIGEL® oder Kollagen Typ II – was ist der Unterschied?
FORTIGEL® sollte nicht einfach mit „Kollagen Typ II“ gleichgesetzt werden.
FORTIGEL® besteht aus spezifischen hydrolysierten Kollagenpeptiden. Für die wissenschaftliche Bewertung ist daher das definierte Peptidprofil des Rohstoffs entscheidend.
Natives oder undenaturiertes Typ-II-Kollagen ist dagegen eine andere Form von Kollagen und wird mit einem anderen wissenschaftlichen Ansatz und deutlich niedrigeren Dosierungen untersucht.
Deshalb ist die Frage „FORTIGEL® oder Typ II?“ nicht allein anhand des Kollagentyps oder der Grammzahl zu beantworten.
Sinnvoller ist es, die konkrete Produktform, die Humanstudien, die untersuchten Dosierungen und das jeweilige Studienziel miteinander zu vergleichen.
Was ist besser für Gelenke: Kollagenhydrolysat oder Kollagenpeptide?
Die Begriffe Kollagenhydrolysat und Kollagenpeptide werden häufig so verwendet, als würden sie zwei völlig unterschiedliche Produkte beschreiben.
Tatsächlich entstehen Kollagenpeptide durch die Hydrolyse von Kollagen. Der entscheidende Unterschied zwischen Produkten liegt deshalb häufig nicht allein in der Bezeichnung, sondern in der konkreten Zusammensetzung der entstehenden Peptide.
Ein allgemeines Kollagenhydrolysat ist deshalb nicht automatisch mit einem spezifischen Markenrohstoff gleichzusetzen, dessen Peptidprofil standardisiert und in Humanstudien untersucht wurde.
Den Unterschied erklären wir ausführlich hier:
Kollagenhydrolysat vs. Kollagenpeptide: Was ist der Unterschied?
Was sagt die Forschung insgesamt zu Kollagen und Gelenken?
Neben einzelnen Studien gibt es inzwischen auch systematische Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen.
Eine 2024 veröffentlichte Meta-Analyse untersuchte 35 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 3.165 Teilnehmern zu unterschiedlichen Kollagenderivaten bei Arthrose. In der zusammengefassten Auswertung zeigten sich kleine bis moderate Effekte bei Schmerz und Funktion gegenüber den jeweiligen Kontrollgruppen.
Eine weitere aktualisierte Meta-Analyse zu Kniearthrose umfasste 11 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 870 Teilnehmern und berichtete ebenfalls Unterschiede zugunsten der untersuchten Kollagenpräparate bei Schmerz- und Funktionswerten.
Diese Ergebnisse sind für die wissenschaftliche Gesamtbetrachtung interessant. Gleichzeitig wurden in den Studien unterschiedliche Kollagenprodukte, Dosierungen und Studiendesigns verwendet.
Aus einer positiven Meta-Analyse zu „Kollagen“ lässt sich deshalb nicht ableiten, dass jedes erhältliche Kollagenpulver automatisch dieselbe Wirkung besitzt.
Meta-Analyse zu Kollagenderivaten und Arthrose bei PubMed
Aktualisierte Meta-Analyse zu Kollagen und Kniearthrose bei PubMed
Kollagen bei Arthrose: Was sollte man wissen?
Die Frage nach Kollagen bei Arthrose wird besonders häufig gestellt. Hier muss zwischen wissenschaftlicher Forschung und einer konkreten Behandlungsempfehlung unterschieden werden.
Es existieren randomisierte Studien und Meta-Analysen zu verschiedenen Kollagenpräparaten bei Menschen mit Kniearthrose. Die zusammengefassten Ergebnisse zeigen bei verschiedenen Schmerz- und Funktionsparametern teilweise Vorteile gegenüber Kontrollgruppen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Nahrungsergänzungsmittel Arthrose heilt, geschädigten Knorpel zuverlässig wiederherstellt oder eine medizinische Behandlung ersetzt.
Arthrose ist eine Gelenkerkrankung, die individuell diagnostiziert und behandelt werden sollte. Bei anhaltenden Gelenkschmerzen, Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen ist deshalb eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Wie lange sollte man Kollagen für die Gelenke einnehmen?
Auch hier lohnt sich ein Blick auf die tatsächlichen Studienzeiträume.
Die beschriebenen Untersuchungen mit 5 g spezifischen Kollagenpeptiden liefen beispielsweise über 12 Wochen. Die Pilotstudie zur Knorpelstruktur untersuchte einen deutlich längeren Zeitraum von bis zu 48 Wochen.
Wissenschaftliche Untersuchungen zu Gelenken betrachten Kollagen daher typischerweise nicht nur über wenige Tage.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder Anwender nach exakt zwölf Wochen einen bestimmten Effekt erwarten kann. Studien zeigen Durchschnittswerte einer untersuchten Gruppe und keine Garantie für den einzelnen Menschen.
Mehr zur Einnahmedauer:
Wie lange dauert es, bis Kollagen wirkt? Haut, Gelenke und Sehnen im Studienvergleich
Welche Rolle spielt Vitamin C für die Gelenke?
Vitamin C besitzt in der Europäischen Union zugelassene gesundheitsbezogene Angaben im Zusammenhang mit der Kollagenbildung.
Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion des Knorpels bei.
Das ist für einen Gelenk-Ratgeber eine wichtige Unterscheidung: Während Aussagen zur Wirkung bestimmter Kollagenpeptide anhand der jeweiligen Studien differenziert betrachtet werden müssen, handelt es sich bei dieser Aussage zu Vitamin C um einen zugelassenen Health Claim.
Der UltraMed Beauty+ Collagen Complex enthält pro Tagesportion 100 mg Vitamin C.
EU-Verordnung zu zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben
Worauf sollte man bei Kollagen für Gelenke achten?
Ein hochwertiges Kollagenprodukt für Menschen, die sich besonders für den Gelenkbereich interessieren, sollte sich nicht nur durch eine große Zahl auf der Vorderseite der Verpackung auszeichnen.
Wichtiger sind nachvollziehbare Kriterien:
– Ist der konkrete Kollagenrohstoff angegeben?
– Sind die verwendeten Kollagenpeptide klar deklariert?
– Gibt es Humanstudien zum konkreten Rohstoff?
– Welche Dosierung wurde in diesen Studien verwendet?
– Enthält das Produkt diese Menge tatsächlich pro Tagesportion?
– Werden Kollagentyp und Kollagenpeptide korrekt voneinander unterschieden?
– Ist die gesamte Zusammensetzung transparent angegeben?
Gerade bei spezifischen Kollagenpeptiden ist deshalb nicht nur die Gesamtmenge Kollagen interessant, sondern auch die Frage, welche Peptide in welcher Menge enthalten sind.
Woran erkennt man hochwertiges Kollagenpulver? 8 Kriterien im Faktencheck
Gelenke, Sehnen und Haut: Braucht man dafür unterschiedliche Kollagenprodukte?
Wer Kollagen nicht nur wegen eines einzelnen Anwendungsbereichs einnehmen möchte, stößt schnell auf unterschiedliche spezialisierte Kollagenpeptide.
FORTIGEL® wurde schwerpunktmäßig im Zusammenhang mit Gelenken untersucht. TENDOFORTE® besitzt einen Forschungsschwerpunkt im Bereich Sehnen und Bänder, während VERISOL® vor allem im Zusammenhang mit der Haut untersucht wurde.
Das bedeutet nicht, dass der menschliche Körper die Peptide wie drei getrennte Medikamente gezielt an bestimmte Körperstellen verteilt. Die Einteilung beschreibt vielmehr die unterschiedlichen Peptidprofile und die Bereiche, in denen die jeweiligen Rohstoffe wissenschaftlich untersucht wurden.
Genau deshalb kombiniert der UltraMed Beauty+ Collagen Complex diese drei spezifischen Kollagenpeptide in einer Tagesportion.
Welches Kollagen ist wofür geeignet? Haut, Gelenke, Sehnen & Bänder im Vergleich
Für Sehnen und Bänder gibt es außerdem unseren ausführlichen Spezial-Ratgeber:
Kollagen für Sehnen und Bänder: Welches Kollagen ist geeignet?
Häufige Fragen zu Kollagen für Gelenke
Welches Kollagen ist für Gelenke geeignet?
Für Gelenke wurden unter anderem spezifische hydrolysierte Kollagenpeptide wie FORTIGEL® wissenschaftlich untersucht. In mehreren Humanstudien wurden 5 g spezifische Kollagenpeptide täglich eingesetzt. Entscheidend ist nicht allein der Kollagentyp, sondern auch das konkrete Peptidprofil, die Dosierung und die Studienlage zum verwendeten Rohstoff.
Wie viel Kollagen sollte man täglich für die Gelenke einnehmen?
Eine universelle Menge für jedes Kollagenprodukt gibt es nicht. In mehreren Studien mit spezifischen Kollagenpeptiden wurden 5 g täglich über zwölf Wochen eingesetzt. Andere Untersuchungen verwendeten andere Dosierungen. Deshalb sollte die Grammzahl immer im Zusammenhang mit dem konkret untersuchten Kollagenrohstoff betrachtet werden.
Ist Kollagen Typ II besser für die Gelenke?
Kollagen Typ II ist ein wichtiger Bestandteil des Gelenkknorpels. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass jedes Typ-II-Kollagen anderen Kollagenprodukten überlegen ist. Außerdem muss zwischen nativem beziehungsweise undenaturiertem Typ-II-Kollagen und hydrolysierten Kollagenpeptiden unterschieden werden. Beide Produktformen werden mit unterschiedlichen Dosierungen und wissenschaftlichen Ansätzen untersucht.
Was ist FORTIGEL®?
FORTIGEL® besteht aus spezifischen Kollagenpeptiden von GELITA. Der Rohstoff wurde in Humanstudien unter anderem im Zusammenhang mit aktivitätsbedingten Kniebeschwerden sowie funktionellen Knie- und Hüftbeschwerden untersucht. In mehreren Untersuchungen wurden 5 g spezifische Kollagenpeptide täglich eingesetzt.
Ist FORTIGEL® Kollagen Typ II?
FORTIGEL® sollte nicht mit nativem Typ-II-Kollagen gleichgesetzt werden. Es handelt sich um spezifische hydrolysierte Kollagenpeptide. Für die wissenschaftliche Einordnung ist daher nicht allein der ursprüngliche Kollagentyp entscheidend, sondern insbesondere das definierte Peptidprofil und die Studienlage des Rohstoffs.
Kann Kollagen den Gelenkknorpel wieder aufbauen?
Eine solche pauschale Aussage lässt sich aus der Humanforschung nicht ableiten. In einer kleinen MRT-Pilotstudie wurden Veränderungen bestimmter Knorpelparameter untersucht und in einzelnen Regionen Unterschiede gegenüber Placebo festgestellt. Die Studie umfasste jedoch nur 30 Personen, und nicht alle untersuchten Parameter unterschieden sich zwischen den Gruppen. Daraus sollte kein allgemeines Versprechen zum Wiederaufbau von geschädigtem Knorpel abgeleitet werden.
Kann man Kollagen bei Arthrose einnehmen?
Kollagenpräparate wurden in zahlreichen klinischen Studien bei Menschen mit Arthrose untersucht. Meta-Analysen berichten bei verschiedenen Schmerz- und Funktionsparametern teilweise Vorteile gegenüber Kontrollgruppen. Eine Nahrungsergänzung ersetzt jedoch weder die Diagnose noch die Behandlung einer Arthrose. Bei bestehenden Gelenkerkrankungen sollte die individuelle Vorgehensweise ärztlich besprochen werden.
Wie lange dauert es, bis Kollagen bei Gelenken untersucht wurde?
Mehrere Studien mit spezifischen Kollagenpeptiden liefen über zwölf Wochen. Andere Untersuchungen betrachteten längere Zeiträume von mehreren Monaten. Studienergebnisse beschreiben dabei Durchschnittswerte einer Gruppe und erlauben keine Garantie, wann oder ob eine einzelne Person eine Veränderung bemerkt.
Fazit: Welches Kollagen für Gelenke?
Wer Kollagen für die Gelenke sucht, sollte nicht nur auf Begriffe wie „Typ I“, „Typ II“ oder auf eine möglichst hohe Kollagenmenge achten.
Entscheidender ist, welcher konkrete Kollagenrohstoff enthalten ist, welches Peptidprofil verwendet wird, welche Tagesmenge untersucht wurde und ob Humanstudien zu genau diesem Rohstoff vorliegen.
FORTIGEL® gehört zu den spezifischen Kollagenpeptiden, die gezielt im Gelenkbereich untersucht wurden. In mehreren Humanstudien kamen 5 g spezifische Kollagenpeptide täglich zum Einsatz. Die Studien zeigen bei verschiedenen Endpunkten interessante Ergebnisse, sollten aber differenziert betrachtet und nicht als Heilversprechen verstanden werden.
Der UltraMed Beauty+ Collagen Complex liefert pro Tagesportion genau 5 g FORTIGEL®. Ergänzt wird diese Menge durch 5 g TENDOFORTE®, 2,5 g VERISOL® und 100 mg Vitamin C – insgesamt 12,5 g spezifische Kollagenpeptide pro Tagesportion.
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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden Gelenkbeschwerden, Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder einer diagnostizierten Gelenkerkrankung sollte die individuelle Vorgehensweise ärztlich abgeklärt werden.
Wissenschaftliche Quellen
Zdzieblik et al. (2021): Randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie mit spezifischen Kollagenpeptiden bei jungen körperlich aktiven Erwachsenen mit belastungsabhängigen Kniebeschwerden.
Studie bei PubMed ansehen
Schulze et al. (2024): Randomisierte placebokontrollierte Studie zu spezifischen Kollagenpeptiden bei funktionellen Knie- und Hüftbeschwerden während alltäglicher Aktivitäten.
Studie bei PubMed ansehen
McAlindon et al. (2011): Randomisierte Pilotstudie zu Kollagenhydrolysat und mittels MRT untersuchten Veränderungen des Knieknorpels.
Studie bei PubMed ansehen
Liang et al. (2024): Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien zu Kollagenderivaten bei Arthrose.
Meta-Analyse bei PubMed ansehen
Simental-Mendía et al.: Aktualisierte systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien zu Kollagensupplementierung bei Kniearthrose.
Meta-Analyse bei PubMed ansehen
GELITA: Wissenschaftliche Informationen und Studienübersicht zum spezifischen Kollagenpeptid FORTIGEL®.
FORTIGEL® bei GELITA ansehen